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Einsätze

In den letzten Jahren wurde die Freiwillige Feuerwehr zu vielen Einsätzen alarmiert. Über die wesentlichsten soll hier kurz berichtet werden. Am 8. August 1977 brannte Hills Scheune in der Hauptstraße nieder. Durch einen beherzten Einsatz konnte verhindert werden, daß die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen. Auch Beim Brand bei den Edertalholzwerken, Battenfeld konnte durch ein schnelles Eingreifen der alarmierten Wehren größerer Schaden verhindert werden.


Mit dem in 1976 in Dienst gestellten LF8 erweiterte sich automatisch der Einsatzbereich der Freiwilligen Feuerwehr Rennertehausen. Am 28. September 1980 wurde man erstmals außerhalb der Großgemeinde Allendorf zu Löscharbeiten alarmiert. Bei der Firma Braun Holzwerke, Battenberg war ein Großbrand ausgebrochen. Durch den Einsatz der Wehren aus der Stadt Battenberg und der Großgemeinde Allendorf konnte ein größerer Sachschaden verhindert werden. Den gefährlichsten Einsatz hatte die Feuerwehr Rennertehausen am 1. Dezember 1980.

 

Bei der Firma Binzer in Hatzfeld war ebenfalls ein Großbrand ausgebrochen. Während die örtlichen Wehren damit beschäftigt waren die gefährdeten Aceton– und Methanolbehälter zu kühlen, um deren Explosion zu verhindern, bekämpften die von außerhalb eingetroffenen Wehren den Brand. Erst nachdem der Großbrand unter Kontrolle war konnten die noch offenen Behälter verschlossen und ein weiteres Ausströmen der Gase verhindert werden. Hierbei gingen Erich Clemens, Karl-Heinz Briel und der Kamerad Wickmann aus Frankenberg unter schwerem Atemschutz vor um die Behälter zu schließen. Bei diesem Großbrand waren ca. 25 Wehren aus den Kreisen Waldeck-Frankenberg und Wittgenstein im Einsatz.


Am 15.April 1981 brannten Stall– und Wohngebäude von Karl Bohland in Battenfeld nieder. Auch hier konnte durch den schnellen Einsatz der Wehren der Großgemeinde Allendorf das angrenzende Wohnhaus vor den Flammen gerettet werden. Neben diesen Einsätzen wurde die Feuerwehr auch zu Suchaktionen alarmiert. Mehrere Personen sind in den letzten Jahren bei Hochwasser in den Linspherbach und in die Eder gefallen.

 

Durch das Hochwasser und die einbrechende Dunkelheit mussten die Suchaktionen, an denen zum Teil auch Taucher der DLRG beteiligt waren, abends erfolglos abgebrochen werden. So kam es leider, dass die Leichen der vermissten Personen erst einige Tage später gefunden wurden. Dies waren sicherlich die schrecklichsten Einsätze. Wie bereits erwähnt weitete sich der Aufgabenbereich der Feuerwehr Rennertehausen mit dem neuen LF 8/6 auch immer mehr auf die technischen Hilfeleistungen aus.

 

So wurde man mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs immer häufiger zur Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen gerufen, um brennende Fahrzeuge zu löschen und auch eingeklemmte Personen aus verunglückten Fahrzeugen zu befreien. So musste die Feuerwehr Rennertehausen in den letzten Jahren mehrmals zu Verkehrsunfällen allein auf der Bundesstraße zwischen Rennertehausen und Battenfeld ausrücken, bei denen insgesamt sechs Menschen ums Leben kamen.


Am 27.01.1995 stürzte ein Flugzeug nordwestlich den Flugplatzes Allendorf in den Wald. Über 200 Feuerwehrleute der Großgemeinde Allendorf und der Stadt Battenberg beteiligten sich an der Suchaktion des Wracks. Mit der Einsatzmeldung „Hochwasser im Grünweg“ wurde die Wehr am 12.12.1999 alarmiert. Das neue Regenauffangbecken an der Industriestraße war nach starken Regenfällen aufgebrochen. Das Wasser füllte die Unterführung unter der Bundesstraße und strömte durch den Grünweg in mehrere Keller der Anwohner.


Zwei Mal war die Wehr zu Löscharbeiten in Allendorf, in der Beetwiese im Einsatz. Feuer war im Gebäude Restaurant Toros ausgebrochen. Der letzte Brand wurde hier durch einen Blitzeinschlag verursacht. Es mussten auch schon mal zwei Personen aus dem Mühlgraben gerettet werden. Sie waren mit ihren Kanus bei Hochwasser in der Eder gekentert, bis weit in den Mühlgraben getrieben und nicht mehr in der Lage sich selbst zu retten.